Mundhygiene ist ein wichtiger Faktor zur Vermeidung von Zahnbetterkrankungen. Aber es können auch andere Ursachen in Frage kommen. Z.B. verminderte Körperabwehr durch Streß oder Allgemeinerkrankungen.
Auch professionelle Zahnreinigung genannt (PZR). Diese Prophylaxe muss immer während und nach einer Parodontosebehandlung in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt werden. Schützt auch vor Karies.
Medizinisch richtig ist der Ausdruck Parodontitis. Bezeichnet eine zunehmende Zahnbettentzündung. Im fortgeschrittenen Stadium ist auch Zahnverlust möglich.
Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Parodontitis. Zudem sind Parodontitiskranke häufiger erkrankt an Diabetes. Es scheint also eine wechselweise Ursächlichkeit zwischen diesen Krankheiten zu bestehen.
Plaque nennt man die bakteriellen Ablagerungen auf der Zahnoberfläche. Die Bakterien haben es sich in diesem älteren Belag in Schichten „wohnlich eingerichtet". In den oberen Belagsschichten leben die sauerstoffliebenden Bakterien; in den tieferen Schichten die Arten, welche wenig oder keinen Sauerstoff brauchen. Plaque ist ein Hauptverursacherer von Parodontitis.
Im Mund leben hunderte von Bakterienarten. Zum Teil sind sie für das „Biotop Mundraum" nützlich, zum Teil lösen sie aber auch Krankheiten wie Karies oder Parodontitis aus.
Ob Bakterien am Zahnfleisch und Kieferknochen Schaden verursachen können ist abhängig davon, ob die Körperabwehr stärker oder schwächer ist als die Entzündungsreize der Bakterien. Im Normalfall ist im Munde ein Gleichgewicht.
Negativer Streß ist ein erheblicher Risikofaktor für die Entstehung einer Parodontitis. Die Funktion der Körperabwehr ist herabgesetzt und es kann zu einer schnell fortschreitenden oder akuten Parodontitis kommen.
Zahnfleischrückgang kann ein Zeichen einer Parodontitis sein. Es ist aber auch möglich, dass es sich um einen altersabhängigen „degenerativen" Abbau handelt. Dieser Abbau ist meistens ungefährlich für den weiteren Zahnerhalt. Es können aber Überempfindlichkeiten auftreten.
Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis beobachtet man oft Zahnwanderungen. Sie entstehen, wenn die Zahnwurzeln nicht mehr fest im knöchernen Zahnbett verankert sind.
Parodontologie nennt man die Wissenschaft von der Erhaltung der Zähne im Zahnbett. Es ist eine Schlüsselwissenschaft für die Bereiche der Implantologie und der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen.
Ein Parodontologe ist ein fortgebildeter oder spezialisierter Zahnarzt/-Ärztin auf dem Fachgebiet der Parodontologie.
Vitamin C ist ein wichtiges Vitamin zur Bildung von Gewebefasern. Mangel an Vitamin C löst die schwere Zahnfleischerkrankung Skorbut aus.
Das Immunsystem ist ein vielstufiges System von „Abwehrwaffen" gegen Krankheitserreger und krankmachenden Einflüssen auf den menschlichen Körper. Die Abwehrleistung des Immunsystems läßt aber mit zunehmendem Alter nach.
Darunter versteht man Vitamine, Provitamine, Mineralien, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren und bestimmte Coenzyme. Die Fähigkeit des Immunsystems ist abhängig von einem ausreichenden Angebot von Vitalstoffen im Körper.
Die Methoden der Orthomolekularen Medizin stellen die Gesundheitsvorsorge an oberste Stelle. Sie beruht auf wissenschaftlichen Methoden wie Biochemie, Physiologie, Pharmazie, Ernährungswissenschaften und de Immunologie. Sie wirkt besonders gut bei chronischen Entzündungen wie Parodontitis und benutzt ausschließlich körpereigenen Substanzen.
Unsere Praxis ist in Bad Vilbel in der Nähe von Frankfurt a.M. Unsere Patienten kommen aus ganz Hessen und darüber hinaus. Der hauptsächliche Einzugsbereich reicht von Wetzlar bis Aschaffenburg und von Bad Camberg bis Fulda.
Für Angstpatienten bieten wir für den Fall einer operativen Behandlung auch eine Behandlung in Narkose an. Damit das ohne Probleme geschieht, arbeiten wir schon seit vielen Jahren mit einem sehr erfahrenen Narkosearzt eng zusammen.